Was ist sinnvoll im Garten – Bewässerungssystem
Wie wichtig ist es, ein Bewässerungssystem im Garten zu haben? Besonders in heißen und ariden Sommern benötigen die Pflanzen im Garten viel Feuchtigkeit. Doch welche Art von Bewässerungsmechanismen sind sinnvoll und welche Hilfsmittel gibt es? Nicht immer ist es einfach, die richtige Art der Bewässerung für Gartenpflanzen in besonders trockenen Sommern zu organisieren.
Regenmesser – Regenwasser – Zusätzlich bewässern

Ein Schlagregner / Impulsregner

Es ist schwierig, die Menge des Wassers zu ermitteln, das am Boden angekommen ist. Daher ist es vorteilhaft, einen Regenmesser zu installieren. Für ein regelmäßiges Gießen bestimmter Flächen, wie z.B. ein Gemüsebeet, kann mittels einer Zeitschaltuhr und verschiedener Wasserdüsen eine funktionierende Bewässerungsvorrichtung aufgestellt werden, die aus einem Schlauch und mehreren Sprinklern besteht.
Um ein kleines Beet zu bewässern, reicht es aus, ein Starterset zu erwerben, welches alles Notwendige enthält, wie einen geschmeidigen Kunststoffschlauch, Steckverbindungen, Verzweigungen und einen Sprinkler. Ein automatisiertes Wässerungssystem garantiert die Bewässerung eines Gartens.
Wassersprüher verbreiten das Wasser gleichmäßig. Um so wenig Schlauch wie möglich zu benötigen, platzieren Sie einen zentralen Sprinkler in der Mitte des Beetes. Dieser ist mit den anderen Sprinklern an den Seiten verbunden, um das gesamte Beet angemessen zu bedecken. Der Typ des Wassersprühers ist abhängig von der Größe des Gartens.
Viereck- und oder Kreisregner

Die Gartenschläuche verlaufen tief im Erdreich und die Sprinkler überwinden die Oberfläche nur, um den Rasen zu bewässern. Wenn der Wasserfluss eingestellt wird, begraben sie sich erneut in der Erde.
Automatisierte Bewässerung

Technikbegeisterte Personen verfügen über die Möglichkeit, Bewässerungscomputer mit ihrem Smartphone zu steuern. Der optimale Zeitpunkt, um Beeten und Pflanzen Wasser zu geben, ist der frühe Morgen, in der Zeit des Aufgangs der Sonne, so dass die Blätter vor der Einwirkung der heißen Strahlen des Sonnenlichts abgetrocknet sind.
Die Wassertropfen fungieren wie eine Art Brennlinse und können somit die Blätter der Pflanzen beschädigen. Ein anderer, günstiger Moment, um zu gießen, ist der Abend, wenn die Sonne schon am Sinken ist und ihre Kraft nicht mehr in vollem Umfang offenbart. In diesem Falle sollte man die Bewässerungszeit so einstellen, dass die Pflanzen nicht zu feucht in die Dunkelheit der Nacht wechseln.
Der Pilzbefall wird dadurch begünstigt.Für einzelne Pflanzen eignen sich Micro-Drip-Systeme besser als die üblichen Wassersprenger. Diese wassersparenden Tropfsysteme können dafür verwendet werden, um bestimmte Pflanzen in Blumenkästen oder Rabatten zu gießen. Darüber hinaus lässt sich das System auch mittels einer Zeitschaltuhr steuern.
Micro-Drip oder Tröpfen-Bewässerung

Es ist notwendig, dass die Bewässerungssysteme regelmäßig angepasst werden. Eine mögliche Lösung ist ein schwarzer, unauffälliger Schlauch, der in den Blumenbeeten platziert wird. Dieser Schlauch gehört zu den Micro-Drip-Systemen und gibt das Wasser langsam und effizient ab, ohne dass es verdunstet.
Der Schlauch verfügt über zahlreiche kleine Löcher, die es ihm erlauben, Wassertröpfchen an die Umgebung abzugeben. Ein solcher tropfender Schlauch, auch als Perlschlauch bekannt, ist äußerst effizient, da keine Verdunstung auftritt und empfindliche Pflanzen trocken bleiben. Einziges Problem: Wenn das Beet umgegraben wird, muss der Schlauch neu verlegt werden.Für langjährige Gewächse wie Büsche und Blumen ist er jedoch ideal. Der Schlauch wird bogenförmig entlang der Pflanzen errichtet, die Kluft zwischen den Schlingen sollte ungefähr 30 bis 50 Zentimeter betragen. 50 Meter Schlauch können etwa ab 45 Euro bezogen werden.
Olla
Eine irdene Wasserspendervase, die man in Spanien oft für die Befeuchtung von Gartenböden und Pflanzen verwendet. Eine solche Olla kann man ebenso mit einem Bewässerungscomputer kombinieren.
Der Begriff ist ein Synonym für Kessel oder Pfanne. Um einige Tage lang eine gleichförmige Feuchtigkeit zu gewährleisten, existieren weitere Bewässerungs-Hilfsmittel: Tonbehälter, bekannt als Ollas, die das Wasser langsam und kontinuierlich abgeben. Die Tongefäße werden bei geringen Gradzahlen verbrannt und sind deshalb stark porös.
Diese Gießgefäße werden tief in den Boden eingegraben, sodass lediglich der Einfüllstutzen sichtbar ist. Sie geben das Wasser mithilfe der Poren langsam an die Umwelt ab, jedoch sind sie nicht winterfest, deswegen müssen sie im Herbst herausgezogen werden. Ollas kann man dagegen direkt neben die Pflanzen, welche bewässert werden sollen, in die Erde setzen.
Einschlämmung
Es ist am vorteilhaftesten, ein Gefäß aus Ton vor dem Pflanzen in die Erde zu platzieren. Wenn man es später tiefer eingraben möchte, besteht die Gefahr, dass die Wurzeln beschädigt werden. Es ist wichtig, das Erdreich im Umkreis der Gefäße kräftig anzugießen, wenn man es einsetzt.
Die Einschlämmung sorgt dafür, dass die Pflanze die perfekte Menge an Nährstoffen und Flüssigkeit aufnimmt. Ein Nachteil der Ollas ist jedoch ihr hoher Preis, der zwischen 30 und 50 Euro liegt. Deshalb kann man auch eine billigere Alternative ausprobieren: Eine Plastikflasche mit Löchern in der Unterseite versenken, dadurch kann regelmäßig Wasser in den oberen Teil zugeführt werden.
Es kommt auch Gefäßpflanzen sehr zugute.